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3. Intensivtag –Top Fortbildung für die ganze Mannschaft

Der jährliche Intensivtag fand auch dieses Jahr wieder Ende Oktober statt.Einen ganzen Samstag lang wurden verschiedene Themen in Theorie und Praxis geschult und trainiert. Egal ob ehrenamtlich, hauptamtlich oder als Zivildiener, die Zusammenarbeit der motivierten Mannschaft ist durchaus vorbildlich.An erster Stelle stand ein Planspiel auf dem Programm. Annahme war ein Frontalzusammenstoß zweier Pkw mit fünf Verletzten. Ziel war es in Kleingruppen diesen Unfall aufzuarbeiten. Anschließend stellten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse mit Hilfe verschiedenster Modellautos vor.

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann auch schon in drei Kleingruppen weiter.Die Station " internistische Fallsimulation" wurde von unserer Frau Dr. Bernadette Fritz geleitet. Bei einer modernen Trainingspuppe wurde ein Szenario programmiert, welches die Teams zu bewältigen hatten. Im Anschluss wurde das Fallbeispiel nachbesprochen und die die Vorgänge im Körper erläutert.

Das Reanimationstraining nach den neuersten ERC Richtlinien 2010 wurde von unserem Ausbildungsleiter Dr. Haiko Kinzel betreut. Ziel war es die Basis Maßnahmen mit nur geringster Unterbrechung der Herzdruckmassage zu perfektionieren. Ebenso standen die Frühdefibrillation sowie die Sicherung des Atemweges und die Medikamentengabe im Vordergrund.

Die dritte Station wurde von unserem Rettungsassistent Martin Kessler geleitet.Verschiedenste Bergetechniken wurden besprochen und trainiert.Dort wurde unter anderem der korrekte Umgang mit dem Raupentragestuhl trainiert. Auch die Immobilisation der Wirbelsäule nach einem Unfall mittels Schaufeltrage und Wirbelsäulenbrett wurde geübt.

Zum Abschluss stand eine Übung mit der Feuerwehr Riezlern auf dem Programm. Übungsannahme war ein abgestürzter PKW mit drei Verletzten Personen. Diese Situation wurde von der Einsatzleitung souverän gelöst und alle drei Patienten waren nach nur 50 Minuten medizinisch versorgt und mittels Kranwinde geborgen worden. Aufgrund des schlechten Wetters verlagerten wir die Übung in den Wertstoffhof.

Hierbei ergeht ein herzlicher Dank an die Feuerwehr Riezlern und an den Maschinisten Marcus Fritz für die Unterstützung. Auch ein großes Lob an unsere Mimen, Yvonne Grosse, Andreas Mayer und Daniel Künzler für ihren freiwilligen Einsatz, trotz der Kälte.

Ein herzlicher Dank ergeht ebenfalls an die komplette Mannschaft mit Familien für die motivierte Arbeit über das ganze Jahr hinweg. Nur so kann die Walser Rettung auch zukünftig in unserem kleinen Tal funktionieren.

 

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